"Barrierearmes Wohnen" in Dorf im Warndt
Stiftung für Wohnungsbau der Bergarbeiter startet Projekt „barrierearm Wohnen“ in Dorf im Warndt. Mieter sollen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer Wohnung leben. Die Miete bleibt unverändert
Nach intensiver Planung wird die die Stiftung für Wohnungsbau der Bergarbeiter drei Mehrfamilienhäuser der ehemaligen Werkssiedlung der Saarbergwerke AG in Dorf im Warndt barrierefrei erschließen. Von dieser Veränderung profitieren alle neun Erdgeschosswohnungen der Häuser St. Barbara Straße 17 bis 19.
DieErdgeschosswohnungen werden zukünftig über rollstuhlgerechte Rampen zu erreichen sein, die unter Einhaltung der gesetzl ichen Norm DIN 18025 mit einem Gefälle von maximal 6 % gebaut werden. Die Rampen werden von der Straße entlang der Gebäudegiebel zur heutigen Gebäuderückseite führen. Die dortigen Balkonbrüstungen der Erdgeschosswohnungen werden abgebrochen und dank umfangreicher Erdaufschüttungen großzügige Terrassen angelegt, in die die rollstuhlgerechten Rampen münden. Neben der barrierefreien Zuwegung profitieren die Mieter der Erdgeschosswohnungen zukünftig so auch von mit 24 qm großzügig bemessenen Terrassen.
„Es ist uns wichtig, dass sich unsere Mieter auch im Alter und trotz eines etwaigen Handicaps in ihrer vertrauten Umgebung wohlfühlen, möglichst lange und uneingeschränkt dort wohnen können. Zufriedene Mieter sind die Grundlage unseres Vermietungserfolgs“, begründet der Geschäftsführer der StWB Wohnen GmbH, Dr. Keno Zimmer, die Investitionsentscheidung. „Wir verzichten im vorliegenden Fall bewusst darauf, die Modernisierungskosten auf die Miete umzulegen. Die Miete bleibt unverändert“ so StWB Wohnen GmbH Kundenbetreuerin, Regina Kuhn.
Mitte August wird mit der Neugestaltung begonnen. Planmäßig werden die Umbauten im November abgeschlossen sein. Die Stiftung für Wohnungsbau der Bergarbeiter investiert für die barrierefreie Zuwegung ca. 100.000,00 €.

